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24. März 2010

Es ist ein alter Hut, dass es Printmedien in letzter Zeit nicht allzu gut ging, kein Wunder auch, dass vor allem Special Interest Magazine Probleme haben nicht pleite zu gehen. Dazu gehören Musik-, Kultur- und natürlich auch Videospielmagazine. Aber der Grund warum (zumindest) ich seit Jahren kein deutsches Videospielmagazin in die Hand genommen habe ist ein anderer: Erst wenn man den einfachen Vergleich hat mit anderen Web-Angeboten (seien es Blogs, Magazine oder auch Mischformen) sieht man, dass der Grund für die Bedeutungslosigkeit der deutschen Videospiel-Presse nicht die Printkrise ist, sondern ihre eigene mangelnde Qualität.

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17. Februar 2010

MTV hat ein neues Logo, eins in dem Snookie, genauso Platz findet wie der Brillennerd, den ich nicht zuordnen kann, aber: keine Musik. Amy & Pink Marcel fasst das ganz gut zusammen:

Unser Lieblingsfernsehsender MTV hat sich ein neues Logo gegönnt und damit nicht nur Lob geerntet. Für die einen ist es einfach eine verstümmelte, zusammen gedrückte Version ihres traditionsreichen Zeichens, für die anderen ist der Wegfall des Schriftzuges “Music Television” das endgültige Einverständnis dafür, dass die Magie der Musik schon längst dem ganzen Reality-Show-Mist wie “Date My Mom”, “Pimp My Car” oder “A Shot at Love with Tila Tequila” weichen musste. Damit begraben wir nun zum zehntausendsten Mal die leise Hoffnung, dass sich das Musikfernsehen vielleicht doch mal wieder in die richtige Richtung entwickelt.
[via AmyPink]

Hier aber mal ein Gegenvorschlag. Was wenn MTV nicht (nur) der Jamba-verscherbelnde, Snookiepunch-servierende Arschlochsender ist, sondern ein Gesamtkunstwerk?

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2. Januar 2010

Große Entwürfe zu “unserer” Generation lassen sich in letzter Zeit zu Genüge finden. Mal sind wir Generation Y, dann wieder (wenn man Sascha Lobo und Vodafone Glauben schenken soll) Generation Upload (mit der Implikation, dass wir gestern noch Download waren), für Sittenwächter und Moralapostel sind wir Porno und für die jetzt viel zitierte Indigoidian: MGMT. Meistens aber eher sowas wie: Ach-Scheiß-drauf-die-haben-selbst-keinen-Plan. Die Spex titelt, dass uns 2009 vor allem den Neo-Individualliberalismus gebracht hat (Westerwelle, Jamaika-Koaltion, Neo-Cons) und Neo-Konservatismus in den Köpfen. Man solle dagegen ankämpfen. Vielleicht schon zu spät, die Köpfe der MGMT-Upload-Y-Pornoer ist sind schon längst damit voll.

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26. Dezember 2009

Wer hat nicht schon mal Photoshop geöffnet und gehofft, dass man damit machen kann, was das FBI damit in all den Filmen drauf hat. Wunder. Zauberei. Magie. Ein paar Mausgesten um ein Bild 10.000 mal schärfer zu machen. Hach…wenn doch nur. Leider ist es dann doch eher so. [via BoingBoing]

Und sonst so?

Videospiele: Bioware betreibt ein bisschen elitäre Kritik und ruft den Tod des Jrpgs aus. Das Genre (?) stagniere, so Greg Zeschuk. Vielleicht sollte Bioware sich an die eigene Nase fassen und bemerken, dass sie seit Jahren immer wieder dieselben Charaktere in neue Outfits stecken.

Film: Avatar ist draußen, es ist 3D und anscheinend gar nicht mal so blöd, wie man es von Cameron erwarten würde. Trotzdem ist es ein tolles Beispiel für einen White Guilt Film, der uns zeigen soll, dass wir gar nicht sooo out-of-touch sind mit all dem Kram, den unsere Vorfahren vor ein paar Jahren größtenteils in den Grund gestampft haben, so Annalee Newitz.

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24. Dezember 2009

DinoRobotInc wünscht allen Lesern frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

Mehr Besinnliches nach dem Break.

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