Wenn aus Comics im Moment Filme werden (und aus allen Comics werden im Moment Filme), dann passiert meistens eine entscheidende Sache: Egal, um welches Thema es im Comic geht, egal welche politsche Agenda der Autor im Sinn hatte, es endet immer, immer, immer als ein weiterer Meilenstein in Hollywoods Cinema War gegen Liberalismus und für Familienwerte und der Bestätigung eines langsam aussterbenden Männerbilds.
17. April 2010
8. April 2010
Wahrscheinlich hatten wir alle ein bisschen kollektiv Angst vor Mr. Trololo (schlechter bekannt als Eduard Khil). Aber zum Glück ist der liebenswerte Sowjet-Android nicht der Einzige seiner Art. Mehr Schrulligkeiten und Anekdoten nach dem Break.
Nach Dubstep und Wonkykommt Skwee. Das relativ junge Genre hat seinen Ursprung in Brighton und klingt wie wundervoll durchgestylter Dubstep, der gekonnt Dancemusic, Chiptunes und Soundtracks von Point’n'Click Adventures mixt. The Quietus hat ein Feature drüber und hier könnt ihr schon mal einen Track von Skwee Wunderkind Boss Kite hören. Die EP gibt es übrigens zum gratis-Download und hier noch ein Skwee Mixtape.
Links:
The Quietus: Sonic Router 011: A Dubstep Column For April – Land Of The Skweee And Boss Kite
24. März 2010
Es ist ein alter Hut, dass es Printmedien in letzter Zeit nicht allzu gut ging, kein Wunder auch, dass vor allem Special Interest Magazine Probleme haben nicht pleite zu gehen. Dazu gehören Musik-, Kultur- und natürlich auch Videospielmagazine. Aber der Grund warum (zumindest) ich seit Jahren kein deutsches Videospielmagazin in die Hand genommen habe ist ein anderer: Erst wenn man den einfachen Vergleich hat mit anderen Web-Angeboten (seien es Blogs, Magazine oder auch Mischformen) sieht man, dass der Grund für die Bedeutungslosigkeit der deutschen Videospiel-Presse nicht die Printkrise ist, sondern ihre eigene mangelnde Qualität.
14. März 2010
Heute ist Guido Westerwelle in unserer wundervollen Universitätsstadt Siegen unterwegs. Um dafür zu sorgen, dass das auch jeder mitkriegt, geistern seit einigen Tagen mit hashtags vollgepappte Tweets durchs Twitterversum. Gemeinsam ist all diesen Tweets eine Namensschöpfung, die bei Google Search schon als Vorschlag gebracht wird, bevor man sie ganz ausgetippt hat: Schwesterwelle.
Wer jetzt denkt, dass das ein harmloser apolitischer Spitzname ist und auch der oft damit in Verbindung stehende weibliche Artikel nichts daran ändert, sollte vielleicht in sich gehen, sein Gehirn anschalten und noch einmal darüber nachdenken. Notfalls hilft es auch nach dem Break weiterzulesen.




