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6. März 2010

Ein sonniger Morgen ist der Anfang

Nach dem Aufstehen gehe ich erst mal aufs Klo – im Stehen, versteht sich. Dann unter die Dusche. Kurz auf den Balkon und in den Garten schauen, solange ich will. Hübscher Garten. Ich finde eine Notiz meiner Frau: Sie ist mit den Jungs einkaufen gefahren und bald wieder zurück. Mal in ein anderes Zimmer gehen. Ah, hier hausen wohl meine Kinder. Mit den herumliegenden Bällen jongliere ich erstmal, und das sogar recht gut. Die Treppe runter und ich finde mich in einem offenen Wohnraum wieder, mit Küche, Essbereich und Wohnzimmer. In einer Nische finde ich meinen Schreibtisch, an dem ich erstmal ein neues Haus gestalte – ich bin wohl Architekt. Ein Blick in meine Gedanken verrät mir, dass ich Durst habe – ein Espresso hilft, dann noch etwas Orangensaft aus direkt aus der Tüte. Endlich ist meine Frau wieder zurück. Ich bin so nett und helfe ihr mit den schweren Einkaufstüten, danach spiele ich draußen mit meinen Jungs. Prächtige Kerle, Jason ist 10, der andere etwas jünger. Shaun, der jüngere, ist augenscheinlich glücklich darüber, dass ich zuerst ihn auf die Schultern nehme und durch den Garten trage. Sein Bruder wird das verstehen, er ist ja ein wenig älter. Mit ihm führe ich dann noch einen Kampf auf Leben und Tod mit Plastikschwertern aus, den ich absichtlich verliere. Ihre Mutter ruft zum Essen – wir müssen uns beeilen, eine Geburtstagsfeier steht heute noch an. Einer der Jungs ist plötzlich verschwunden – ich finde Shaun oben vorm Käfig des Familienhaustiers, einem Vogel. Vorhin habe ich ihn noch gesehen, doch jetzt kniet mein Sohn traurig davor, der tote Vogel zu seinen Füßen. Ich nehme ihn in den Arm und erkläre, dass wir gegen manche Dinge einfach nichts ausrichten können.

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26. Februar 2010

Wenn Stars Songs für einen wohltätigen Zweck aufnehmen ist das eher so “We Are the World We Are The Children” oder fast genauso schlimm: Bono. The Pogues Typ Shane McGowan ist aber eher weniger für seine Wohltätigkeit bekannt, als für sein charmantes Lächeln, hat aber zusammen mit illustren Freunden (darunter Johnny Depp, Nick Cave, Bobby Gillespie) eine Charity Version von Screamin’ Jay Hawkins aufgenommen, um Haiti zu helfen. Sicherlich guter Anlass, das Original gewinnt trotdem – aber hey, Depp an der Gitarre ist gar nicht mal so übel. Und YouTube-User popsavant hat recht: This kicks the shit out of We Are The World 2010.
[via @seanbonner via Agent M]

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17. Februar 2010

MTV hat ein neues Logo, eins in dem Snookie, genauso Platz findet wie der Brillennerd, den ich nicht zuordnen kann, aber: keine Musik. Amy & Pink Marcel fasst das ganz gut zusammen:

Unser Lieblingsfernsehsender MTV hat sich ein neues Logo gegönnt und damit nicht nur Lob geerntet. Für die einen ist es einfach eine verstümmelte, zusammen gedrückte Version ihres traditionsreichen Zeichens, für die anderen ist der Wegfall des Schriftzuges “Music Television” das endgültige Einverständnis dafür, dass die Magie der Musik schon längst dem ganzen Reality-Show-Mist wie “Date My Mom”, “Pimp My Car” oder “A Shot at Love with Tila Tequila” weichen musste. Damit begraben wir nun zum zehntausendsten Mal die leise Hoffnung, dass sich das Musikfernsehen vielleicht doch mal wieder in die richtige Richtung entwickelt.
[via AmyPink]

Hier aber mal ein Gegenvorschlag. Was wenn MTV nicht (nur) der Jamba-verscherbelnde, Snookiepunch-servierende Arschlochsender ist, sondern ein Gesamtkunstwerk?

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5. Februar 2010

Heute hat Rene Engström das letzte Update zum vielleicht besten Webcomic (und auch Comic sowieso) der letzten Zeit online gestellt. Traurig und auch großartig zugleich, mit anderen Worten: das beste, was man umsonst in Comic-Form online finden kann. Wir warten geldbündelschüttelnd auf die Printversion, um Rene zur berühmtesten Webcomic-Autorin der Welt zu machen (neben Kate Beaton natürlich) und nach dem Break gibt es Videos von Robotern (possibly in Space). Ansonsten: Anders Loves Maria noch mal lesen gehen bitte, Danke.

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28. Januar 2010

Für die einen ist es ein heiliger Gral (siehe oben), oder man nennt es quasi den geflügelten Boten der PC-Apokalypse

… für mich nur ein übergroßes iPhone das nicht in eine Tasche passt und mit dem man nicht telefonieren kann. Oder auch ein Tablet-Macbook mit kastriertem Betriebssystem. Oder auch der augenunfreundlichste Ebook-Reader der Welt. Oder auch das Gerät mit dem schlechtesten Preis/Sinn Verhältnis ever (zumindest im “Consumer” bereich).

Ein irgendwie Ehrfurcht heischendes Ding, das letztlich doch nur Vieles beinahe kann.

Edit: Neben den ersten Photoshop-Aktionen und (altem) Feedback von MadTV gibt es doch zumindest ein durchaus ernst gemeintes Plädoyer für das iPad als ultimativen Casual-Computer. Da ist wiederum durchaus was dran. Aber als krasse Gadget-Offenbarung taugt es deswegen dennoch nicht…

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